7 Tipps, um dich an deine To-Do-Liste für den Blog zu halten

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Bloggen ist mehr als reines Schreiben – das wissen wir inzwischen alle. Viele Aufgaben müssen im Hintergrund erledigt werden. Der geschriebene Blogpost will in den Sozialen Netzwerken verteilt werden, die Leserkommentare und -mails wollen beantwortet werden, neue Bilder brauchst du auch noch und unter bestimmten Umständen musst du dich auch um Technisches kümmern.

Bist du ein Fan von To-Do-Listen? Du liebst es, sie zu erstellen und noch viel mehr liebst du das Gefühl, ein Häckchen oder Kreuzchen dahinter zu setzen. Und sie sind perfekt dafür, die kleinen und großen Aufgaben rund ums Bloggen festzuhalten und zu erledigen.
Aber kennst du auch das Problem, dass du häufig abgelenkt wirst? Du bleibst deiner To-Do-Liste nicht treu. Du findest viele andere Kleinigkeiten, die du vermeintlich nebenbei erledigen willst. Am Ende des Tages bist du unzufrieden, weil von 5 Aufgaben noch 3 offen sind. Aber du kannst etwas dagegen tun!

Blogaufgaben erledigen: Mit einer To-Do-Liste

Ok, du hast deine perfekte To-Do-Liste für deinen Blog geschrieben. Du hast dir wichtige Dinge rund um deinen Blog notiert und weißt, was die nächsten Stunden erledigt werden muss. Du setzt dich an den Laptop und fängst z.B. an, deine E-Mails auszusortieren. Steht ja auf deiner Liste. Dann siehst du, dass du einem Leser ja noch gar nicht geantwortet hast. Schnell mal erledigen. Dann willst du dich ja noch von verschiedenen Newslettern wieder abmelden. Beim Durchschauen bleibst du aber genau auf diesen Websites kleben. Mist, schon 1 Stunde vorbei und die Mails sind immer noch nicht sortiert.

Vor allem bei Aufgaben, die online erledigt werden müssen, ist die Gefahr der Ablenkung sehr groß. Und beim Bloggen spielt das Digitale nun eine sehr große Rolle. Dabei hast du ja gar keine böse Absicht, auf Facebook zu surfen. Ist ja schließlich ein Bestandteil deiner To-Do-Liste, deinen neuen Blogpost zu teilen. Aber 2 Minuten Teilen verwandeln sich schnell in 60 Minuten, in denen du immer wieder deinen FB-Stream refreshen willst, um nichts zu verpassen.

Kommt dir das bekannt vor?

7 Tipps, deine Aufgaben rund ums Bloggen zu erledigen

Eine To-Do-Liste soll dir dabei helfen, fokussiert zu bleiben. Sie soll deinen Alltag nicht herrisch bestimmen und dich einengen – dennoch willst du mit ihrer Hilfe ja voran kommen.
Daher kommen hier ein 7 Tipps, mit denen du beim Bloggen und allem was dazu gehört konzentriert bleibst:

  1. Schreibe alles auf!
    Schreibe die Aufgaben, die du für deinen Blog erledigen willst, so konkret wie möglich auf. Dazu habe ich bereits einen Blogpost über die perfekte To-Do-Liste geschrieben, den du auch ganz gut auf deinen Blog anpassen kannst. Wenn du konkret bist, dann steigt die Chance, dass du auch genau diese Aufgabe (und keine andere) in Angriff nimmst.
    Statt „Blogdesign ändern“ könntest du somit für heute deutlicher schreiben „Schriftart ändern“ oder „Einen neuen Header erstellen“.
  2. Weiche nicht ab!
    Bleiben wir bei dem obigen Beispiel, einen Blogpost schnell bei Facebook zu teilen. Tu das. Wenn du nun merkst, dass du dich noch durch Gruppe XY oder einfach nur durch den Stream klickst, schau schnell auf deine To-Do-Liste. Steht das drauf? Vermutlich nicht. Also schließe Facebook wieder.
    Die Schwierigkeit besteht schon darin, die Augen von Facebook (oder anderen Websites) weg zu bekommen. Hast du das geschafft und deinen Blick wieder auf die Liste gelenkt, ist die halbe Miete schon im Sack.
  3. Benutze nur eine Liste!
    Vielleicht hast du einen Block mit Haftnotizen oder Post-Its auf deinem Schreibtisch liegen und kritzelst da deine Einfälle des Tages drauf – z.B. was noch erledigt werden muss. Benutze stattdessen einen A5-Block dafür und schreibe eine zusammenhängende Liste. Oder du hast in deinem Filofax oder anderen Planer einen Stapel To-Do-Listen drin. Wichtig ist, dass sie zusammenhängend bleiben und nicht über den Tisch verteilt werden. Mit einzelnen Zetteln steigt die Gefahr, dass du dich verzettelst (haha), Aufgaben vergisst, dich überfordert fühlst etc.
  4. Vor die Nase halten!
    Lass deine Aufgaben direkt vor dir liegen – neben der Tastatur zum Beispiel. Oder klebe den Zettel an die Wand neben deinem Bildschirm. Sichtbare Aufgaben führen zum Handeln. Wenn du dir die Aufgaben lediglich in deinen Planer notierst, der sowieso den ganzen Tag in deiner Tasche liegt, sind die schneller aus deinem Kopf verschwunden als dir lieb ist.
  5. Überprüfe deine Liste regelmäßig!
    Manchmal schaffst du tatsächlich nicht alles für deinen Blog zu erledigen. Morgen ist auch noch ein Tag. Sorge nur dafür, dass du die Aufgaben nicht von einem Tag in den nächsten „mitschleppst“ und sie irgendwann einfach nicht mehr erledigst. Wenn ein To-Do zu lange auf der Liste steht, nimmst du sie nicht mehr wahr. Daher gehe regelmäßig durch die Liste und schau, ob du den Blogpost nicht doch noch heute schreiben kannst oder ob ein neuer Header wirklich notwendig ist.
  6. Auch löschen ist ok!
    Habe auch keine Angst, bestimmte Pläne für deinen Blog einfach zu löschen. Manchmal entsteht die Idee aus dem Bauch heraus aber passt gar nicht zu deinem Blog. Dann ist es ok, sie einfach zu streichen. Nichts ist in Stein gemeißelt.
  7. Abhaken!
    Der Teil, der am meisten Spaß und Freude bringt: Eine erledigte Aufgabe abhaken. Viele Leute motivieren sich für diese To-Do-Listen nur, weil sie am Ende das Häckchen setzen können. Wenn du mal feststeckst in deinen Aufgaben und wieder Zeit verplemperst, dann schau dir die Liste an und stell dir vor, wie toll es ist, wenn alles erledigt ist! Und du kannst immer noch deine Serien anschauen oder bei Facebook chatten oder Instagram durchforsten – danach.

Wie motivierst du dich, Aufgaben rund ums Bloggen zu erledigen? Hast du weitere Tipps?

 

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Autor: Diana

Hallo! Ich bin Diana. Dieser Blog ist meine Spielwiese für Blogtipps, Organisation, besonders einfache Nageldesigns, schnelle DIYs und unkomplizierte Rezepte. Ich halte für dich meine Erfahrungen und spezielle Tipps fest, damit du die schönen Dinge ganz einfach nachmachen kannst. Mehr über mich

17 Kommentare

  1. Hallo,

    da sind echt gute Tipps dabei, die werde ich mir gleich mal speichern und einprägen. Ich habe in letzter Zeit zwar auch immer Listen erstellt, mich dann aber doch dauernd davon ablenken lassen..

    Gruß

    • Hi 🙂
      Ich hoffe, die Tipps sind hilfreich für dich. Ablenkungen kenne ich nur zu gut. Mir hilft es wirklich, die Liste so präsent wie möglich vor mich hinzulegen.

  2. Hi. Immer wenn ich Planen und Organisieren lese und dann noch ein Notizbuch sehe – dann ists vorbei. Ich bin verrückt nach Checklisten und Schreibzeug. Kann man nichts machen. Dein Post ist toll – ich blogge seit 8 Wochen und es ist ziemlich aufregend. Ich freue mich über einen Gegenbesuch auf -Link entfernt, bitte das passende Feld nutzen- (nehme auch gern ein Like auf FB unter Melusines Welt) – liebe Grüße vom Blogger-Comment-Day, Biggi

  3. Hallo Diana,

    super Tipps! Tatsächlich habe ich mir vor ein paar Tagen einen schicken Block von TK Maxx gekauft und dort wird unter der Woche fleißig Punkte aufgeschrieben, die bis zum Ende der Woche gemacht werden wollen. Da ich selbstständig arbeite, macht das doppelt Sinn, denn oft bekomme ich Mails, die ich nicht sofort beantworten kann, aber bald sollte – oft hatte ich das einfach vergessen, jetzt steht es in einem kleinen DIN A6 Block vor meinem Bildschirm 🙂 Es hilft tatsächlich, auch gegen langseitige Ablenkungen (okay, ein paar Minütchen schaue ich trotzdem auf Facebook rum 😀 )

    LG Mira <3

    • Oh, Facebook ist meine allergrößte Ablenkung. 😀 Ich weiß gar nicht mal, was mich dort immer so fesselt – man springt von einer Seite zur nächsten und schnell ist eine Stunde rum… 😀
      Ich wünsch dir viel Erfolg mit dem DIN A6 Block! Meistens funktionieren neue Sachen super. 🙂

  4. Ich benutze eigentlich keine To-Do-Listen, weil es bei mir schnell mal in Chaos ausartet. Aber durch die Tipps, könnte ich dem ganzen ja noch eine Chance geben. Es macht ja doch alles etwas einfacher.

    • Eine To-Do-Liste sollte dich niemals in eine Richtung zwingen. Wenn solche Listen gar nicht zu dir passen, dann ist’s ja auch nicht schlimm. 🙂 Aber ausprobieren schadet nicht.

  5. Liebe Diana,

    danke für die tollen Tipps! Generell ist Dein Blog genau das, was ich unbewusst gesucht habe. Blogtipps gibt es nie genug, also werde ich hier wohl noch öfter vorbeischauen.

    Zur Zeit ziehe ich mich daran hoch, wie ich meine To-Do-Liste haben will. Und habe deswegen letztlich keine. Ich hasse mich selbst dafür, aber sowas schaff ich doch immer wieder…wenn ich mich aber dann für ein Konzept entschieden habe, läuft das Ganze auch. Vielleicht haben mir Deine Posts jetzt den nötigen Schubs gegeben.

    Lieben Gruß

    Rica

    • Hallo Rica,
      vielen vielen Dank für so ein liebes Feedback. 🙂 Es ist so toll zu lesen, dass mein Blog anderen weiterhilft.

      Was du mit dem Konzept meinst, kann ich sehr sehr gut nachvollziehen! Mir geht es zurzeit mit dem „richtigen“ Kalender so. Man will ein perfektes Konstrukt haben und hat das Gefühl, alles passt grad nicht so 100%. Ich drück dir die Daumen, dass du dein Konzept findest!

  6. Das sind tolle Tipps, denn ich erwische mich all zu oft, wie ich irgendwo eine Blog-To-Do Liste anlege, dann auf der nächsten weiter schreibe und schlussendlich kaum was davon erledige. Ich werd mir das hier mal zu Herzen nehmen und demnächst vernünftig organisieren 😀

    Liebe Grüße
    Julia

  7. Da sind auf jeden Fall ein paar super hilfreiche Tipps dabei, wobei mein Problem gar nicht mal so sehr die tatsächliche Ablenkung ist, sondern dass die Liste immer länger wird, weil ich gar nicht schnell genug hinterher komme. Das ist leider ganz schön frustrierend, weil man nicht so richtig viel dagegen machen kann. Außer noch weniger ablenken lassen und Dinge einfach schneller abarbeiten 😉
    Liebe Grüße an dich

    • Ohje, das glaub ich sofort, dass das frustrierend ist. Man kommt halt einfach nicht voran.
      Schneller arbeiten als die Arbeit anfallen lassen ist auf jeden Fall eine Idee. Wenn man doch nur mehr Zeit hätte… 😀

  8. Jo, all diese Tipp sind Klasse und wichtig. Vor allem die, mit den ständig vor die Nase halten. Ich nehme für meine ToDo-Listen einfach Excel – aber das ist auf meinen Rechnern immer offen, immer präsent – sonst wirkt es nicht. Das mache ich nicht nur beim Blog so, auch auf der Arbeit habe ich die Listen immer geöffnet und schnell Dinge hinzuzufügen oder abzuhaken. Und dabei dann die ganzen ToDos immer wieder vor Augen zu haben.

    Auch das Abhaken ist ein wichtiger Faktor. So lasse ich auch erledigte Aufgaben in der Liste um mich an den vielen grünen Häkchen erfreuen zu können. Das motiviert wirklich.

    LG Thomas

    • Excel-Listen klingen echt spannend. 🙂 Bei mir ist leider auf dem Bildschirm immer viel zu viel los (Tabs, Fenster etc.), sodass diese Listen vermutlich eh untergehen würden… 😀

  9. Oh ja, mal eben einen Artikel auf Facebook teilen und zack sind drei Stunden vergangen .. kenne ich zu gut. Sehr gut deine Tipps, die sollte man sich ausdrucken und vor die Nase halten. To-Do-List-Eintrag No. 1 😀

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